Im Januar 1998 war ich mit
meinen Freunden Ute & Maic im Harz. Eigentlich wollten wir
ursprünglich dort hin zum Skifahren - aber es war kein Schnee da. Stattdessen
hatten wir Sonnenschein und Temperaturen über +10°C.
Da in St. Andreasberg - unserem ursprünglichem Ziel - absolut
nichts los war, sind wir kurzentschlossen weiter gefahren nach Wernigerode. Als
wir an diesem Sonntag, dem 11. Januar losgefahren sind, war eben gerade die
"Saison" beendet.
Als wir schon auf der Anreise in Elend - ja, so heißt der Ort
wirklich - auf die ersten beiden Dampfzüge stießen - und das bei dem Wetter -
war ich natürlich höchst erfreut und ließ schon mal den Fotoapparat zum
Einsatz kommen.
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Im
schönen Wernigerode
angekommen, haben wir uns dort erst einmal umgesehen und natürlich auch das
berühmte und viel fotografierte Rathaus gesehen. Wir
unternahmen von Wernigerode aus weitere schöne Ausflüge.

Am
Montag haben wir uns aufgemacht nach Schierke. Von hier stammt als der
berüchtigte "Kräuter-Halb-Bitter Schierker Feuerstein" - Und dann
dort im Wald, da haben wir ihn gefunden.
Hier im Harz treten
überall dieserart Granitfelsen zu Tage. Auch im Wald findet man viele dieser
Gesteinsformationen. Diese Gegend ist also "steinreich". - Nicht nur
deswegen ist das hier auch eine sehr schöne Wandergegend!
Für
den Dienstag haben wir uns die "Besteigung" des Brocken vorgenommen. -
Allerdings unter Zuhilfenahme des Zuges. Nicht weit vom Bahnhof
"Wernigerode-Hasserode" hatten wir Quartier bezogen im "Hasseröder
Hof". Na ja, und wo wir schon mal da waren haben wir natürlich auch das
gleichnamige Bier in kräftigen Zügen genossen. - Lecker!!! Das sei hier aber
nur nebenbei bemerkt.
In Drei Annen Hohne Bewässern der Lok - und Warten auf
den Gegenzug bzw. Umsteiger. Zeit genug zum Fotografieren!


In
Schierke muss die Lok im Übrigen bei der Bergfahrt erneut Wasser bunkern.
Der Dampfzug quält sich hier mit der Wahnsinnsgeschwindigkeit von 25 km/h die
Steigungen hinauf. Die Lok gibt alles ... - ein Wahnsinns-Sound! Das kostet
natürlich auch viel Wasser.

Ab
einer Höhe von etwa 900 Metern lag dann doch noch etwas Schnee an schattigen Stellen.
Schließlich haben wir den Brocken-Gipfel erreicht. Diese Fahrt mit der Harzer
Schmalspurbahn war natürlich ein super
Erlebnis.

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Von hier oben ist bei solchem Wetter die Aussicht sehr gut: Weiter Blick
Richtung Norden - Blick Richtung Osten auf Wernigerode - Ein trauriger Anblick
ist jedoch der durch Umweltverschmutzung geschädigte Wald!

Nach einer Stärkung mit Würstchen und Bier im Wirtshaus haben wir und dann
zu Fuß auf den Weg runter nach Schierke gemacht und von dort weiter mit dem Zug
zurück nach Wernigerode-Hasserode.
Am
Ende dieses erlebnisreichen Tages habe ich noch danach geschaut, was mit den
Lokomotiven passiert. - Sie werden im Betriebswerk am Hauptbahnhof entschlackt,
bewässert und bekohlt. So vorbereitet werden Sie abgestellt für den nächsten
Tag.
Nur mit dem Fotografieren der schwarzen Lok in dunkler Nacht klappt das noch
nicht ... - Das üben wir dann noch mal!
Am Mittwoch haben wir uns das Schloss Wernigerode angesehen.
Wir haben das Schloss zwar auch innen besichtigt, jedoch war das Fotografieren
innen nicht erlaubt - deshalb nur Bilder von außen.

Entgegen dem Blick am Tag vorher vom Brocken nach Wernigerode auf das Schloss
schweift nun der Blick in umgekehrte Richtung.
Und dann war da noch der Trabi, den ich in einer Seitenstraße entdeckte. Die
Lackierung ist doch bemerkenswert. Dargestellt ist die Landschaft des Harzes mit
dem Brocken und "Touries".

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Am Donnerstag sind wir dann abgereist. Und ... - man glaubt es kaum, am
nächsten Tag hat es im Harz geschneit.
Abschließend
möchte ich nicht vergessen zu erwähnen, dass die Harzer
Schmalspurbahnen nicht nur Dampflokomotiven einsetzen, sondern auch
Dieselloks.