Segeln Aug. 2003

 

Ich war mal wieder Segeln ...

... auf der Ostsee zwischen den Dänischen Inseln mit dem 3-Mast-Schoner REGINA MARIS vom 23.-31. Aug. 2003. - In diesen 9 Tagen habe ich über 600 Bilder gemacht, die ich hier natürlich nicht alle zeigen kann.

           

Zum Vergrößern bitte die Bilder anklicken.

Am Sa., 23.08.2003 haben sich die meisten der Mitsegler bis zum Nachmittag eingeschifft. Erst einmal ein Sekt zur Begrüßung und erstes Kennenlernen.

       

Einige Nachzügler kamen jedoch erst am Abend, sodass wir die Zeit nutzen, schon mal einen Schlag auf der Kieler Förde zu segeln. Gegen 15.30 Uhr hieß es dann zu ersten Mal auf dieser Reise für uns "Leinen los!" - Dieses Bild machte mein alter Kumpel Carl von seiner Wohnung aus!

Der Wind wehte kräftig aus WNW mit 5-6 Windstärken und ca. 20°C. Die Bilder der entgegenkommenden Schiffe ließ die Vorfreude steigen ... und dem Skipper war die Freude auch schon anzusehen ...

           

Gegen 20.00 Uhr stiegen dann am Ostseekai die letzten der Gruppe an Bord. Die Zeit habe ich natürlich auch schon weiterhin genutzt zum Fotografieren.

Kiel ist ja schließlich auch Fähr- und Kreuzfahrer-Hafen.

Die Wolke kommt übrigens nicht alleine aus dem Schornstein der Stena-Fähre.

Das sind doch echte "Postkarten-Motive" - und das schon bevor es richtig los ging!!!

Am Abend haben wir dann noch nach Holtenau an den Tiessen-Kai verlegt. Dabei fuhren wir am Tirpitz-Hafen vorbei, wo die Flotte unserer Deutschen Bundesmarine mehrere Einheiten liegen hatte, denn zu dieser Zeit fand gerade eine Übung statt. Weitere Marineschiffe trafen wir dann auch in den folgenden Tagen in der Kieler Bucht.

Ein Lob an den Smutje darf an dieser Stelle natürlich auch nicht fehlen.

 

Am Sonntag Morgen wurde noch Bier gebunkert, bevor es dann richtig losgehen sollte. Da wir in der Nähe der Schleusen zum Nord-Ostsee-Kanal lagen, gab es hier natürlich auch viel zu sehen.

           

Dann "Leinen Los!" - ... und die Sonne brach durch die Wolken.

Der Weg ist das Ziel und der Wind bließ uns nach Marstal auf Aerø.

 

               

           

Abends in Marstal ging die Party an Bord weiter.

           

Am nächsten Morgen (Mo.) hatten wir bestes Wetter. Nach dem Frühstück segelten wir Richtung Sonderborg. Der Wind war eher schwach.

Da man das Schiff selbst ja nicht fotografieren kann, wenn man an Bord ist, schlug ich eine "Exkursion" mit dem Schlauchboot vor. Dabei entstanden die folgenden Bilder:

 

           

       

Bei wenig Wind und angenehmen Temperaturen konnten wir schön entspannen. Ich stieg die Wanten rauf, um noch einige Bilder von oben zu machen.

           

               

           

Anschließend holten wir die Segel nieder und es war Baden in der Ostsee angesagt. - ... Warum habe ich davon eigentlich keine Fotos gemacht???

Ein Dank an Helmut, von dem ich dieses Bild habe.

 

 

Abends lagen wir in Sonderborg. Leider hatten die meisten Geschäfte schon geschlossen.

               

Am Dienstagmorgen gingen wir erst noch einmal in der Fußgängerzone von Sonderborg einkaufen und ich kaufte mir eine neue Jeans. Gegen 11.30 Uhr legten wir dann ab Richtung Kappeln. Mittags hatten wir dann gar keinen Wind mehr, was Gelegenheit bot, ein wenig Spass auf dem Wasser beim "Banana-Riding" zu haben.

               

Da das Wetter nun zusehens schlechter wurde, sind wir dann weiter nach Kappeln gesegelt. Dieser Wetterumschwung war eigentlich auch das Ende des Sommers 2003.

           

           

Für die, die es nicht wissen sollten: Kappeln liegt an der Schlei (Deutschland). Die Schlei ist kein Fluß, sondern eine Förde. Also Dänische Gastland-Flagge runter und Deutsche Flagge hoch (Wir befinden uns ja auf einem Holländischen Schiff). Somit bin ich nun auch noch auf den Bilder zu sehen.

           

           

Am Mittwoch ging es dann von Kappeln zurück nach Kiel. Der Wind war kräftig und wir machten gute Fahrt. Leider war es ziemlich frisch.

       

       

Ankunft in Kiel am Mittwoch Nachmittag gegen 14.00 Uhr.

Besonderer Dank gilt an dieser Stelle ausdrücklich Heike, ohne deren Engagement diese Reisen gar nicht zustande kommen würden.

Damit war der erste Teil meiner Reise abgeschlossen.
Diese Gruppe ging nun von Bord.

Da auf der nachfolgende Reise zufällig noch ein Platz frei war, entschied ich mich spontan, gleich noch einmal mitzufahren. An dieser Stelle auch noch mal ein Dank an Otto!

Ich fuhr mit dem Smutje Thomas neuen Proviant einkaufen für den nächsten Törn und holte anschließend von zu Hause frische Klamotten. - Um 20.30 Uhr war ich dann wieder an Bord mit einer neuen Gruppe und neuen Reiseleitern ... und es ging wieder von vorne los!

                   

Am Donnerstagmorgen (28.08.) segelten wir wieder Richtung Marstal. Dabei trafen wir wie schon erwähnt auch auf Schiffe der Marine.

       

Am Abend in Marstal gab es dann an Bord die legendäre "Caipi-Party" von den beiden Reiseleitern Otto & Schiwy organisiert. Ansonsten hatten die beiden auch nicht viel mehr drauf als unsere beiden vorherigen "Leisereiterinnen".

       

Am nächsten Morgen (Fr.) segelten wir die nördliche Fahrrinne nach Lyø. Auch hier waren wieder viel Hände zum Segelsetzen gefragt.

       

           

Leider hatten wir von da an nicht mehr so schönes Wetter, denn es regnete.

Auf Lyø haben sich dann einige noch ein paar Steine im Regen angesehen. Der Abend klang mit Spielen aus.

 

    Am Samstag segelten wir bei Schauerwetter nach Sonderborg.

           

       

Am Sonntag ging es dann von Sonderborg aus auf die letzte Etappe unserer Reise. Das Wetter zeigte sich versöhnlich mit Wolken, Sonne und viel Wind, der auch noch günstig stand und uns in wenigen Stunden nach Kiel zurück segeln ließ.

           

Ich stiegt noch einmal in die Wanten, um Bilder von oben zu machen.

               

Anschließend habe ich mich auf den Klüver-Baum gesetzt und des Lebens gefreut.

               

           

                       

               

 

Als wir am 31.08. zurück kamen, stand Carl am Strand in Möltenort und hat die folgenden Bilder von uns gemacht.

Insbesondere das linke zeigt, dass wir wieder einmal mehr direkt in einen Schauer hineinsegeln ...

           

Ein Dank an Carl für diese tollen Bilder!

 

Hier nun noch meine Lieblingsbilder von dieser Reise. - Ob das die Besten sind, sei mal dahingestellt ...

                       

 

Abschließend möchte ich noch folgendes nicht unerwähnt lassen:

Im Gegensatz zum Segeltörn im Aug. 2000 haben wir jedem Abend in einen Hafen gelegen. Es gab keine eingeteilten durchgehenden Wachen für die Bordroutinen und es gab hier an Bord kein Alkoholverbot! - ... Prost!

Fazit: Es hat sehr viel Spaß gemacht und ich bin echter "Wiederholungstäter".

Unterwegs trafen wir auch die Thor Heyerdahl. - Hier werde ich vielleicht auch mal mitsegeln.

 

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